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Shape of my heart


Wahre Liebe…Denkt das nicht jeder von dem Menschen, den man über alles liebt?

Doch die einzig wahre Liebe zeichnet sich dadurch aus, dass man den Menschen, der einem am wichtigsten auf dieser Welt ist, gehen lässt, seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche zurück, stellt damit sich sein größter Traum erfüllen kann…


Alexia war sich nicht sicher, ob es richtig war, was sie tat. Ganze vier Jahre hatte sie ihn jetzt nicht mehr gesehen, wenn man von Zeitschriften und dem Fernseh mal mal absah…

Natürlich hatte sie seine Karriere verfolgt, wollte sehen, wie es ihm ging und was aus ihm geworden war…ob er glücklich war mit der Entscheidung, die Alexia für sie beide getroffen hatte…

Doch im Fernseh wirkte er so unnahbar, so unendlich weit weg und das, obwohl sie sich einmal so nah gewesen waren…Zukunftspläne geschmiedet und von einer eigenen kleinen Familie geträumt hatten, obwohl sie beide noch sehr jung gewesen waren…

Bis die Zeit kam, in der sein Traum wahr geworden und alles viel komplizierter geworden war…

Alexia hatte wirklich versucht, damit zurecht zu kommen, doch es war nicht ihre Welt, in der er nun lebte und so hatte sie ihn, um ihm die innere Zerrissenheit zu ersparen, gehen lassen…

Als sie das Plakat gesehen hatte, dass das anstehende Konzert angekündigt hatte, waren ihre Gefühle Achterbahn gefahren. Ja, Alexia liebte ihn immer noch, aber nicht den Mann, der sie von dem Plakat mit einem aufgesetzten Lächeln ansah…

Nein, sie liebte den Menschen, der hinter dem Star steckte, der nicht perfekt war und vielleicht sogar manchmal noch an sie dachte…

Kurz entschlossen hatte sich die junge Frau einen Konzertkarte gekauft und wartete mit gemischten Gefühlen auf den Tag, an dem sie ihn wieder sehen würde…

Freude und Angst kämpften in ihrem Innersten gegeneinander an und es gab eine Frage, die sie von nun an tagtäglich beschäftigte….

Wie würde er reagieren, falls er sie sehen sollte?

Mit Ignoranz? Würde er einfach über sie hinweg sehen, als wäre sie gar nicht anwesend? Wahrscheinlich würde er sie eh nicht bemerken zwischen den ganzen jungen Mädchen und Frauen, die ihn anhimmelten und alles dafür geben würden, dem jungen Sänger nur ein paar Minuten nahe sein zu dürfen…

Wie viele eindeutige Angebote er wohl erhalten hatte? Alexia durfte gar nicht darüber nach denken, mit wie vielen er davon geschlafen hatte…

Die Versuchung war groß, Alexia hatte es selbst erlebt, wie sie sich an ihn ran geschmissen hatten. Doch ausrichten konnte sie nichts dagegen. Sie konnte einzig und allein auf seine Treue vertrauen und versuchen, ihre Unsicherheit zu bekämpfen. Ihn zwischen all diesen hübschen Mädchen zu sehen, hatte sie ganz schön ins Grübeln gebracht und als er davon Wind bekommen hatte, hatte ihr Freund herzhaft gelacht…

„Babe, denkst du wirklich, ich würde, das, was wir haben, aufs Spiel setzen?! Du bist und warst meine Göttin, meine Inspiration!“, vorsichtig hatte er ihre Hand genommen und sie auf seiner Brust, genau auf seinem Herz platziert, „Spürst du das? Es schlägt nur für dich!“ Heute wollte Alexia lieber nicht wissen, wie vielen anderen er das schon gesagt hatte…

Es gab immer wieder Gerüchte um ihn, die die Presse verbreitete, doch was daran wirklich wahr war, wusste wohl nur er allein oder der liebe Gott höchstpersönlich…

Sie fürchtete sich davor, dass es eine neue Frau in seinem Leben geben könnte, doch etwas anderes machte ihr noch viel mehr Angst…

Existierte der Mann so, wie sie ihn kannte und immer noch liebte, überhaupt noch? Und konnte Alexia das überhaupt noch beurteilen, wenn sie ihn der Bühne sah, einen fremden Popstar, der mit seiner Band riesige Erfolge feierte?

Tag für Tag die gleichen Fragen, bis der Tag kam, an dessen Abend sie ihre Antworten bekommen sollte…

*

Wie ein Schwamm zog Alexia all die Eindrücke um sich herum auf. Sie war schon extra früh da gewesen, um nicht so weit hinten stehen zu müssen, doch damit war sie nicht allein gewesen…

Über ein dutzend anderer hauptsächlich Teenager, aber auch Ältere waren schon da und waren in mehr oder minder angeregte Gespräch vertieft, in denen es hauptsächlich nur um die vier „Traumtypen“ von Blue ging…

So hatte es Alexia zumindest aufgeschnappt. Die junge Frau musterte ihre Umgebung und entdeckte viele selbst gemachte Plakate und Herzen, auf denen Sprüche wie „Blue4ever“ oder „Lee, show us your sexy Ass“ drauf stand…

Alexia konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sie das las. Die ganze Halle würde in Ohnmacht fallen, wenn er das tun würde…

Neugierig lauschte sie den Gesprächen weiter und stellte fest, dass nicht nur die Älteren, sondern auch die jüngeren Mädels ziemlich anstößige Dinge im Bezug auf die Jungs von sich gaben…

Angewidert rümpfte Alexia die Nase. In dieser Hinsicht war sie ziemlich altmodisch eingestellt. Diese Mädchen würden doch wirklich einen Typen, für den sie schwärmten, sich einbildeten, ihn zu lieben, ihre Unschuld schenken…

Fassungslos schüttelte die junge Frau kaum merklich den Kopf. Wie konnte man nur so naiv sein? So etwas sollte man nur mit jemandem teilen, den man wirklich liebte und nicht mit jemandem, den man glaubte zu kennen…

Sie selbst wusste, wovon sie sprach, denn sie hatte es selbst erlebt…Alexia hatte erst mit ihm geschlafen, als sie sich dazu bereit gefühlt hatte, als sie ihm mehr als vertraute und sich ihm ohne weiter nach zu denken, hingeben konnte…

Die Belohnung dafür war, dass es ein wunderschönes erstes Mal gewesen war, an das sie beide noch immer zurück dachten, auch, wenn sich ihre Wege getrennt hatten…

„Wen magst du am liebsten von Blue?“, wurde sie plötzlich aus ihren Gedanken gerissen. Eine ca. 20 Jahre alte Brünette musterte sie neugierig aus tief grünen Augen. „Ich..also…ähm…bin…eigentlich nur wegen der Musik hier…“, stotterte Alexia völlig aus dem Konzept gebracht…

„Ja, sicher“, kicherte ihr Gegenüber und stupste sie an, „Erzähl mir nicht, dass du keine dreckigen Fantasien über einen der Jungs hast…“ „Welcher ist es denn bei dir?“, drehte Alexia nun den Spieß um.

„Mhhh bei mir sind es gleich zwei….Lee und Duncan in eine Bett zu kriegen wäre doch wohl echt der Oberknaller! Meinst du nicht auch?!“, ungehindert plauderte die Brünette munter weiter, „Ich weiß aus ganz sicherer Quelle, dass Lee mit der Zunge sehr gut sein soll….Ach ja und Duncan hat mit seinen geschickten Fingerchen wohl nicht nur seinen Schritt gut im Griff…Ich denke da nur an die Sache mit dem Babyöl…“, kicherte sie weiter, „Gott, was würde ich dafür geben, es mir so richtig von den beiden besorgen zu lassen…“

Alexia nickte nur und schluckte schwer. Das war wirklich mehr gewesen, als sie hatte wissen wollen! Er hatte also Ones gehabt! Er hatte wirklich mit anderen Frauen das Bett geteilt und….

`Halt!´, ermahnte sie sich selbst im Stillen, `Alexia, was hast du denn erwartet?!´

Ja, was hatte sie eigentlich erwartet? Das er lebte, wie ein Mönch? Das er auf Sex verzichtete? Nein, er schließlich auch nur ein Mann…

Plötzlich kreischten sämtliche Mädchen um sie herum los und Alexia dachte, dass mal wieder der Mann mit den Konzertprogrammen vorbei laufen würde, doch diesmal war es jemand anderes, dem dieses ohrenbetäubende Gekreische galt…

Hinter der Glasscheibe standen Duncan und Lee, machten Faxen und winkten ihren Fans fröhlich zu. Alexia konnte förmlich spüre, wie sein Blick über die Menge glitt und schließlich an ihr hängen blieb…

Gequält schloss sie die Augen und als sie sie wieder öffnete, starrte sie direkt in seine unbewegliche Miene. Augenblicklich tauchte sie in der Masse unter…

Sie wollte doch nur sehen, wie es ihm ging. Das er sie bemerkte, war doch nur eine Träumerei gewesen…oder nicht?! War es das, was sie gewollt hatte?

Ein enttäuschtes Stöhnen ging durch die Menge, als er sich ruckartig umdrehte und förmlich in den Backstagebereich flüchtete. Stirnrunzelnd sah sein Kumpel ihm nach, winkte den Fans noch einmal zu und hetzte ihm dann nach…

„Nanu, warum ist er denn jetzt so schnell weg gerannt?“, wunderte sich eine junge Blondine neben ihr. Die Antwort darauf kannte nur Alexia McLeen, die Frau, die Duncan James vor gut vier Jahren für seinen Traum hatte los gelassen…

**

Schwer atmend und mit klopfendem Herzen stürmte Duncan in die Garderobe, wo Simon, Antony und Johnny in trauerter Dreisamkeit ihr rituelles Kartenspiel vor dem Konzert spielten und sich dabei gegenseitig das Geld aus den Taschen zogen…

Duncan hatte diese komischen Spielregeln noch nie verstanden und er war sich sicher, dass dabei mehr gemogelt als fair gespielt wurde…

Als Lee, der vierte im Bunde der Bandmitglieder nun auch noch hereingestürmt kam, zog Johnny, der Tour – Manager eine Augenbraue nach oben. „Hab ich euch nicht gesagt, ihr sollt euch nur in der Halle aufhalten?! Ihr seid selbst Schuld, wenn die Fans über euch herfallen!“

„Na na, du stellst sie ja wie Raubtiere dar“, lachte Simon. „Und wir sind die nächste Mahlzeit“, fiel Antony witzelnd mit ein, worauf sich die beiden Sänger und auch der Tour – Manager nicht mehr einkriegen konnten…„Wir waren drinnen“, unterbrach Lee ihn unmännliches Gekicher, „bis Duncan ohne jeden Grund wie ein Kranker abgedüst ist!“

Duncan, der bis dahin nur vor sich hingestarrt hatte, erwachte aus seiner Trance und flüsterte: „Ich hab sie gesehen!“

„Wen hast du jetzt schon wieder gesehen?“, stöhnte Lee genervt auf, wobei er dachte, wenn er jetzt wetten würde, welchen Namen sein Kumpel gleich nennen würde, hätte er mit 100%iger Sicherheit den Jackpot geknackt…

„Alexia!“ Bingo! Lee hatte es doch gewusst! Warum zum Teufel kam sein Freund einfach nicht von dieser Frau los? Das war ja bald schon echt krankhaft…

„Duncan…mein…ähm…Freund…“ „Ich hab sie gesehen, Lee! Verdammt, sie steht da draußen!“ „Und warum hast du sie mir dann nicht gezeigt?“ „Na, warum wohl? Weil sie viel zu schnell weg war“, grummelte Duncan ihn an.

„Ahhhh jaaa“, meinte Lee gedehnt, „Also genau wie die anderen Male zuvor auch…Ich muss doch ja wohl nicht daran erinnern, wo du sie schon überall gesehen haben willst…Ich möchte nicht mit dir irgendwann in den Supermarkt gehen müssen und dort zuschauen, wie du dort die Früchte verliebt anhimmelst, bloß, weil ihr Kopf einer Melone gleicht! Vier Jahre schon, Duncan und du lebst immer noch in einer Traumwelt! Vergiss Alexia endlich, sonst bringt dich diese Frau irgendwann in die Geschlossene!“, mit offenem Mund starrten die anderen den blonden Sänger an, „Na, ist doch wahr!“, grummelte Lee, „Da draußen stehen jede Menge willige Weiber, die auf ein unverbindliches Abendteuer aus sind…“

„Du weißt selbst, dass das nicht das richtige für mich ist“, murmelte Duncan mit dem Blick auf den Boden gerichtet, „Was hat es mir gebracht, dass ich so…so…geil war? Peinliche Schlagzeilen und ein schlechtes Gewissen, das für mein ganzes Leben reicht!“

„Ach, die Schlagzeilen sind doch schon längst vergessen und ein schlechtes Gewissen? Etwa, weil du fantastischen Sex hattest?! Fang das ja nicht an abzustreiten!“

„Denkst du! Ich werde heute noch auf das Babyöl angesprochen! Das habe ich nur ausgeplappert, weil ich überhaupt nicht zurechnungsfähig war und das nur wegen dir! Du hast mich zu dieser Clubtour überredet, mich abgefüllt, obwohl wir am anderen Morgen das Interview hatten! Bis Mittags war ich immer noch nicht wieder nüchtern! Und das schlechte Gewissen habe ich mir selbst gegenüber! Mittlerweile kursieren Gerüchte über mich, dass ich der Groupieficker schlechthin sein soll! Falls du es noch nicht gehört hast, aber ich bespringe alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist“, gab Duncan ihm sarkastisch Auskunft.

„Mein Gott, jetzt stell dich doch nicht so an!“, stöhnte Lee genervt, „Es gibt nun wirklich schlimmeres! Ich würde mir erst Sorgen machen, wenn von mir behauptet wird, ich sei eine Niete…“, er grinste dreckig, „So lange es doch im positiven Sinn bleibt…“

„Du verstehst nicht, worum es mir geht, oder?!“, fuhr Dunc ihn plötzlich ziemlich heftig an, „SO habe ich mir das alles nicht vorgestellt!“ „Wach endlich auf, Duncan“, schrie Lee ihn darauf hin an, „So ist das Biz nun mal! Du hast doch alles, was du wolltest: Geld, Erfolg, Weiber…“

„Ich wollte etwas, auf das ich stolz sein kann“, sagte Duncan nun ruhiger und hielt dem Blick seines Freundes stand, „Aber mittlerweile weiß ich gar nicht, ob ich das überhaupt noch will…“

„Jetzt sperr mal schön die Lauscher auf“, zischte Lee gefährlich leise, „Du hast diesen Weg mit uns zusammen beschritten und du wirst ihn auch mit uns weiter gehen! Und wenn du unglücklich bist, such dir was zum ficken!“

Erschrocken über so viel Gefühlskälte, taumelte Duncan einige Schritte zurück. „Gefühle waren wirklich noch nie deine Stärke…“ „Das geb ich auch offen zu! Ich will schließlich nicht genau so irre werden wie du!“ „Lieber bin ich irre, als ein Eisklotz!“

„Vergiss Alexia endlich! Vergiss, dass du sie heute wieder mal gesehen haben willst und vergiss, dass es sie überhaupt gibt!“ „Das kann und will ich nicht“; murmelte Duncan entschlossen und ging schnurstracks aus der Garderobe, Wenn sie hier ist, werde ich sie finden!“

„Wie unglaublich sensibel, Kleiner“, spottete Simon. „Soll ich etwa mit ansehen, wie er alles weg schmeißt? Dafür haben wir alle zu hart gearbeitet!“, meckerte der blonde Sänger, „Irgendeiner muss ihm ja den Kopf zurecht rücken!“ „Ich glaube, er könnte etwas Verständnis gebrauchen…“

„Für diesen albernen Irrsinn?! Simon, hast du sie noch alle? Das ist doch nicht mehr normal und wenn er mich weiter mit diesem Schwachsinn nervt, kann ich für nix garantieren…“

„Du wirst keinen Streit anzetteln, Lee! Hast du mich verstanden?! Duncan scheint ziemlich fertig zu sein und ich will nicht, dass er abrutscht!“ „Ach Quatsch, unser Dunc doch nicht!“, winkte Lee ab. „Er wäre nicht der Erste“, fuhr Johnny ihn an, „Also halt dich gefälligst zurück! Außerdem wird es Zeit, dass ihr euch umzieht und aufwärmt! Ich kümmere mich derweil um Duncan!“

Der Tour – Manager verließ die Garderobe und machte sich auf die Suche nach seinem Schützling. Dieser stand in einer dunklen Ecke und stierte vor sich hin. „Na komm her, Kleiner!“, väterlich legte Johnny den Arm um ihn und zog ihn an sich. „Ich weiß, was ich gesehen habe…“, murmelte der Blondschopf.

„Das weiß ich, Dunc, und wie immer du dich auch entscheidest, wir stehen hinter dir!“ „Lee nicht!“ „Er wird lernen damit klar zu kommen! Außerdem macht ihr eh doch bald eine Pause und wenn er den Schnabel nicht halten kann, finden wir einen Weg, um ihn den zu stopfen! Du musst tun, was du für dich, für dein Leben verantworten kannst und wenn du dich gegen Blue entscheidest, werden wir das akzeptieren!“

„Danke….Dad“, schniefte Duncan grinsend und löste sich von ihm. „So und nun ab mit dir! Du musst dich fertig machen!“, ordnete Johnny, nun wieder ganz der Tour – Manager, an.

Während Duncan und Lee in der Aufwärmphase vor ihrem Auftritt kein Wort mehr miteinander wechselten, stand Alexia währenddessen in der dritten Reihe, hatte das Geschnatter der weiblichen Fans über sich ergehen lassen und lauschte nun dem Gesang von 3rd Wish…

Gequält verzog Alexia das Gesicht und fragte sich, wann dieser Albtraum endlich vorbei wäre. Was war wohl schlimmer gewesen? Dieses naive Geplapper oder ein blonder Schnösel, der sich einbildete, als Teil der Vorband die Aufmerksamkeit mit seinem Körper auf sich ziehen müsste…

Aber das schlimmste war, dass alle wieder anfingen zu kreischen, genau wie beabsichtigt! Die Mädels beruhigten sich erst wieder, als Marc Owen, Ex- Take That Member, auf der Bühne stand und versuchte, die Anwesenden zu unterhalten…Alexia war hin und her gerissen, ob er schnell aufhören oder den Auftritt der vier Jungs lieber noch hinaus zögern sollte….

Ein mulmiges Gefühl bereitete sich in ihr aus. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, sich weiter nach hinten zu stellen. Immerhin war er vorhin schon einfach weg gerannt und sie wollte auf gar keinen Fall, dass er das Konzert verpatzte!

Bevor sie jedoch weiter darüber nachdenken konnte, fiel der Vorhang und die Show begann. Alexia musste zugeben, dass sie tief beeindruckt war. Die Jungs waren perfekt aufeinander abgestimmt und auch, wenn es am Text an einigen Stellen haperte, blieben sie cool und ließen einfach ihre textsicheren Fans weiter singen…

Doch Alexia spürte, dass Duncan sich noch auf etwas anderes konzentrierte. Sein Blick schweifte immer wieder über die Menge, doch anscheinend hatte er sie noch nicht entdeckt, obwohl sie fast vor bzw. unter seiner Nase stand…

„Yeah, ihr seid toll!“, grinste Lee und verbeugte sich vor dem Publikum, „Allen Gerüchten zum Trotz möchten wir euch sagen, dass wir uns nicht trennen werden! Also macht euch schon mal darauf gefasst, dass ihr uns so schnell nicht los werdet!“

Die Fans jubelten, applaudierten, kreischten und bekamen gar nicht mit, wie Duncan Lee einen undefinierbaren Blick zuwarf und dann den Kopf senkte. Alexia wurde zusehendes nervöser. Was war das gerade gewesen? Er schien in seiner Musik aufzugehen und trotzdem hatte er gerade unglücklich gewirkt…

„So und nun wünschen wir euch viel Spaß mit dem Solo von unserem Dunc…Wer übrigens am lautesten schreit, bekommt ein Date mit ihm…“, eiligst spurtete Lee von der Bühne, weil sein Freund anstalten machte, ihm nach zu jagen….

Fest umklammerte der Blondschopf sein Mikro und setzte es an die Lippen. Gerade, als er die erste Strophe anstimmte, sah er sie…

Every time our eyes meet
This feeling inside me
Is almost more than I can take
Baby when you touch me
I can feel how much you love me

Duncan hatte ganz genau gewusst, dass er sich nicht geirrt hatte. Krampfhaft versuchte er sich auf den Song zu konzentrieren und dabei den Blickkontakt aufrecht zu erhalten….

And it just blows me away
I've never been this close to anyone or anything
I can hear your thoughts
I can see your dreams

Alexia hatte sich seiner Wirkung noch nie entziehen können und sowohl sie, als auch Duncan konnten nicht verhindern, dass in diesem Augenblick ihre ganze Vergangenheit wieder aufloderte…

I don't know how you do what you do
I'm so in love with you
It just keeps getting better
I want to spend the rest of my life
With you by my side
Forever and ever
Every little thing that you do
Baby, I'm amazed by you

***

Man sagt, die Teenagerzeit sei die Schönste, wenn auch die Komplizierteste und das Wechselbad der Gefühle würde auch irgendwann vergehen, doch Alexia hatte da ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht…

Als sie 16 war, kam ein neuer Typ an ihre Schule, der schnell zum Mädchenschwarm aufstieg. Wo er auch stand, immer hatte er eine Traube Mädchen um sich versammelt, die ihn ganz unverhohlen anhimmelten. Alexia hielt ihn für aufgeblasen und eingebildet…

….und doch hatte sie eine Schwäche für ihn. Natürlich war er ausgerechnet in ihre Klasse gekommen, so dass sie ihn tagein tagaus sehen musste. Jedoch wechselte sie kein Wort mit ihm, bis es Duncan zu viel wurde…

Von Anfang an hatte er ein Auge auf sie geworfen, doch sie beachtete ihn einfach nicht. Alexia war nicht wie die anderen Mädchen, die sich ihm an den Hals warfen und so ergriff er eines Nachmittags nach der Schule die Initiative…

Frech grinsend hatte er ihr einfach so die Bücher weg geschnappt, um sie nach hause zu tragen und sich von ihr anmeckern lassen, was er sich denn einbilden würde!

„Was regst du dich eigentlich so auf, Babe? Wäre da nicht ein „Danke schön“ fällig?!“ „Erstens habe ich dich nicht darum gebeten! Zweitens gehöre ich nicht zu deinem Fanclub, BABE und drittens, wo steckt der überhaupt?“ „Ich habe nicht darum gebeten, okay?!“

„Aber trotzdem genießt du es, du kleiner Angeber“, schoss Alexia zurück. „Soll ich etwa heulen?! Außerdem, wie kannst du das sagen? Du kennst mich doch gar nicht…aber das können wir ja noch ändern…“, grinste Duncan, als sie vor ihrem Haus angekommen waren und Alexia ihm die Bücher wieder abnahm, „Ich möchte mit dir ausgehen!“

„Davon träumst du wohl nachts“, lachte Alexia spöttisch auf. „Um ehrlich zu sein…Ja!“ „Oooooohhhh du bist so ein…“

Was er war, erfuhr der Blondschopf nicht mehr, denn er hatte Alexia mit einem Ruck an sich gezogen und brannte ihr einen verführerischen Kuss auf den Mund…

„Du solltest es dir überlegen, Babe“, grinste er sie noch ein letztes Mal frech an, bevor er sich umdrehte und ging…

….schön langsam, damit Alexia noch genug Zeit hatte auf seinen Hintern zu starren. Wie in Trance schloss sie die Tür auf, ignorierte die Frage ihrer Mutter, wer denn der reizende junge Mann gewesen sei, der ihre Bücher nach hause getragen hatte und verschwand schleunigst nach oben in ihr Zimmer…

Ihre Lippen prickelten immer noch vor Verlangen, aber gleichzeitig verfluchte sie sich dafür. Nein, sie würde dem Blondschopf ganz sicher nicht verfallen!

Die darauf folgende Zeit bewies ihr jedoch das Gegenteil! Duncan hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, ihr jeden Tag nach der Schule die Bücher nach hause zu tragen, wobei sie ihn von mal zu mal besser kennen lernte. Jeden Tag verliebte sie sich mehr in ihn, ihre Gefühle wuchsen und trotzdem ließ sie ihn weiter zappeln, was Duncan so gar nicht verstand…

Sein Gehirn arbeitete auf Hochtouren, wie er Alexia am besten erobern konnte und schon bald ergab sich die passende Gelegenheit dazu…Man hatte ihn gebeten, auf einer Schulfeier zu singen und weil Duncan die Musik und das ganze drum herum schon immer geliebt hatte, hatte er direkt begeistert zugesagt…

Alexia, die sich mit ihren Eltern einen Platz in der ersten Reihe reserviert hatte, war ganz hingerissen und hing förmlich an seinen Lippen. Unverwandt sah Duncan sie an und Alexia hatte das Gefühl, als würde er nur für sie singen…

Plötzlich verließ er jedoch die Bühne, fiel direkt vor ihr auf die Knie, nahm ihre Hand…und machte sich somit für sie vor der gesamten Schule zum Deppen!

Während die Mädchen neidisch seufzten, weil es sie nicht erwischt hatte, schüttelten die Jungs nur missbilligend mit dem Kopf. Duncan war es ganz egal, was die anderen von ihm dachten. Hauptsache Alexia und er waren endlich zusammen und dessen konnte er sich nach ihrem leidenschaftlichen Kuss ganz sicher sein…

Ihre Liebe hielt, auch über die Schulzeit hinaus und so gab es vieles, dass sie zum ersten Mal miteinander erlebten…Alexia hatte es total süß gefunden, als Duncan ihr kleinlaut gestand, dass er…nun ja…SOLCHE Erfahrungen noch nicht gemacht hatte, woraufhin ihn Alexia lächelnd beruhigt hatte. Schließlich war sie auch noch nicht so weit und sie wollte erst einmal abwarten, wie es sich zwischen ihnen entwickelte…

Mit der Zeit signalisierte sie ihm jedoch, dass sie für mehr bereit war, bereit war mit ihm weiter als das normale Kuscheln zu gehen…Eines Abends, als ihre Eltern verreist waren, überraschte sie Duncan bei sich zuhause mit einem romantischen Abendessen, wobei sie ihm geheimnisvoll lächelnd einen leckeren Nachtisch versprochen hatte…

Später stellte sich dann raus, dass sie sich selbst damit gemeint hatte. Für beide war es eine aufregende erste Liebesnacht voller Leidenschaft, Lust und Zärtlichkeiten gewesen und Alexia war froh, so lange gewartet zu haben, denn diese Nacht würde sie niemals mehr vergessen…

Natürlich schmiedeten sie als frisch verliebtes Pärchen auch Pläne und ihren ersten Punkt auf der Liste, eine eigenen Wohnung, erfüllten sie sich gleich als sie endlich älter wurden und von zuhause ausziehen konnten. Das Zusammenleben der Beiden klappte auch hervorragend, auch wenn Duncan wie Angewohnheit hatte, seinen Kram überall und nirgends rum fliegen zu lassen, was Alexia regelmäßig auf die Palme trieb…

Jedoch war sie in letzter Zeit ziemlich nachsichtig mit ihm, weil ihr Freund einige Enttäuschungen hatte einstecken müssen. Weil er nämlich die Liebe zur Musik nicht verloren hatte, hatte Duncan an einigen Castings teil genommen, was jedes Mal damit endete, dass er sich deprimiert von seiner Freundin trösten ließ…

Alexia konnte es bald nicht mehr mit ansehen, wie er mit sich mit Selbstzweifeln zerfleischte und an sich herum kritisierte. Er machte sich damit selbst total fertig, doch aufgeben wollte er auch nicht. Dafür hing sein Herz viel zu sehr daran…

Schließlich geschah doch noch das Unerwartet, was Duncan so sehr herbei gesehnt hatte. Auf einem der Castings hatte er einen Gleichgesinnten, Antony Costa, getroffen, mit der er sich auf Anhieb verstand. Sein Traum von einer eigenen Band nahm immer mehr Gestalt an, als Antony seine beiden Freunde Simon und Lee dazu holte…

Zusammen wollten die vier ihren Traum verwirklichen und Alexia hoffte, dass ihr Freund nicht wieder eine Enttäuschung erleben würde. Sie war sich nicht sicher, ob er das noch ertragen würde, jetzt, da sein Traum zum Greifen nahe schien…

„Alexia? Babe, wo steckt du denn schon wieder?“, rief Duncan durch die Wohnung, schloss die Tür hinter sich und ließ in gewohnter Manier seine Jacke neben den Ständer fallen. Mit hoch gezogener Augebraue steckte seine Freundin den Kopf aus der Küche: „Was ist passiert?“

Ohne eine Erklärung stürzte er auf sie zu und begann sie stürmisch zu küssen. „Wir haben den verdammten Vertrag! Wir haben ihn!“, jubelte der Blondschopf und wirbelte sie übermütig herum, „Nächste Woche können wir unterschreiben!“

„Du hast es endlich geschafft!“ „Nein, WIR haben es geschafft!“, zärtlich knabberte Duncan an ihrer Unterlippe und strahlte sie an, „Ohne dich hätte ich gar nicht so lange durch gehalten! Du glaubst gar nicht, wie glücklich ich bin!“

Doch Alexia konnte es ganz genau erahnen. So aufgedreht hatte sie ihn schon lange nicht mehr erlebt und sie freute sich für ihn…wirklich, doch gleichzeitig beschäftigte sie schon die Zukunft…

Was würde bloß aus ihnen werden? Wenn die Band nämlich erstmal so richtig angelaufen war, würden sie erheblich weniger Zeit füreinander haben, ihr Leben würde sich komplett verändern…

Das Leben, so wie sie es kannten, würde nicht mehr das selbe sein, doch diesen Gedanken schon die junge Frau ganz schnell weit von sich, denn ihr Freund brauchte jetzt ihre ganze Unterstützung…

Das ganze Ausmaß seines Traumes sollte Alexia erst einige Zeit später begreifen…

Wie es nicht anders zu erwarten war, lief Blue hervorragend an und alle stürzte sich förmlich auf die neue „Superband“. Sie konnten sich vor Terminen kaum retten und wenn Duncan abends nach hause kam, war er total erledigt, aber er war auch glücklich und das war das einzigste, was für Alexia zählte…

Freie Zeit hatte er, wenn, nur abends, wo sie endlich die Gelegenheit hatten, ganz für sich allein zu sein, was ihnen die Fans aber auch bald zunichte machte...

Sie hatten Telefonnummer und Adresse ihrer gemeinsamen Wohnung heraus gefunden, so dass es fast ununterbrochen klingelte. Alexia fand es lächerlich, dass sie das Telefon ausziehen oder Duncan runter gehen musste, um Autogramme zu schreiben, nur damit sie endlich Ruhe gaben. Konnten sie denn nicht verstehen, dass auch er nur ein ganz normaler Mensch war, der sein Privatleben brauchte?

Manchmal beobachtete sie ihn vom Fenster aus, wie er Autogramme schrieb und mit den Fans plauderte und stellte fest, dass eine ungezüngelte Eifersucht in ihr hochstieg, wenn eine von ihnen es doch kackfrech wagte, ihn für ein Foto auf den Mund zu küssen…

Duncan war treu, dass wusste sie, denn er hatte ihr noch keinen Anlass dazu gegeben, misstrauisch zu werden…Trotzdem konnte es so nicht mehr weiter gehen, was sie ihm auch gesagt hatte…

Duncan hatte sie tröstend in seine Arme geschlossen und gemeint, dass wäre nur der erste Hype, irgendwann würde es schon wieder ruhiger werden…

Alexia jedoch glaubte nicht daran, zumal sie von zwei wütenden weiblichen Fans aufs übelste beschimpft worden war, sie solle gefälligst aufhören, „ihren“ Duncan auszunutzen, was sie ihm aber verschwieg. Nein, es würde nie aufhören…niemals…

Eines Abends saß Alexia mit angezogenen Beinen auf der Couch und wartete auf die Ankunft ihres blonden Freundes. Bei dem Gedanken, an das, was sie vor hatte, zog sich ihr Innerstes vor Schmerzen zusammen, aber es ging kein Weg daran vorbei…

„Alexia?“, erschrocken fuhr sie hoch, als Duncan plötzlich in der Tür stand und sich besorgt vor sie kniete, „Babe, bist du krank? Du siehst gar nicht gut aus!“ „Nein, ich bin nicht krank“, murmelte sie leise, „Aber wir müssen reden…“, auffordernd nickte er ihr zu, „Es kann so nicht weiter gehen…“

„Babe, ich weiß, dass es im Moment noch hektisch und stressig ist, aber…“ „So wird es immer sein, Duncan! Ich denke, wir wissen beide, dass ich mit dieser Welt, deiner Welt, nicht klar komme!“ „Du wirst dich noch daran gewöhnen“, meinte er zuversichtlich…

„Du wirst von einem Termin zum anderen hetzen und dabei kannst du eine Freundin, die dir auch noch die Ohren voll jammert nicht gebrauchen!“ „Aber…“

„Nein, bitte, hör mir zu…“, sanft legte sie ihm den Finger auf die Lippen, „Ich will dir die Zerrissenheit zwischen deiner Musik und mir ersparen, denn ich sehe doch, dass es dich runter zieht, wenn es mir deswegen schlecht geht und deshalb habe ich eine Entscheidung für uns getroffen!“, Alexia atmete noch einmal tief durch, „Du sollst wissen, dass ich dich liebe, Duncan, mehr als alles andere auf dieser Welt und darum gebe ich dich frei, damit du deinen Traum leben kannst…

****

The smell of your skin
The taste of your kiss
The way you whisper in the dark
Your hair all around me
Baby you surround me
You touch every place in my heart
Oh, it feels like the first time, every time
I want to spend the whole night in your eyes

Duncan wusste noch genau, wie er sich damals gefühlt hatte. Es war als hätte man ihm bei lebendigem Leibe das Herz aus der Brust gerissen…

I don't know how you do what you do
I'm so in love with you
It just keeps getting better
I want to spend the rest of my life
With you by my side

Noch Wochen und Monate danach rief Duncan bei ihr an, immer und immer wieder, doch Alexia vermied jeden Kontakt zu ihm. Nicht nur um ihrer Selbstwillen, sondern auch wegen Duncan. Es brachte einfach nichts, alles immer wieder durch zu kauen. Wie sollte da jeder von ihnen weiter leben?

Forever and ever
Every little thing that you do
Baby, I'm amazed by you

Und nun war sie wieder da! Hier bei seinem Konzert war sie ihm schon so nahe gekommen! Duncan musste sich beherrschen, seine Schmetterlinge, die in seinem Bauch herum flatterten, im Griff zu behalten. Verdammt, er musste sich doch auf seinen Song konzentrieren…

Every little thing that you do
I'm so in love with you
It just keeps getting better
I want to spend the rest of my life
With you by my side

Doch gleichzeitig wollte er sie endlich wieder in seine Arme schließen und einfach nur fest halten, auch, wenn Lee im Dreieck springen würde. Irgendwie musste er sie nach hinten in den Backstage Bereich lotzen, doch wie sollte er das anstellen?

Da unten standen die ganzen Fans und noch ehe er bei ihr sein würde, wenn er es überhaupt schaffen würde, wäre sie ihm schon entwischt. Nein, er musste das anders hinkriegen und zwar gleich bei Simons Solo…

Forever and ever
Every little thing that you do
Baby, I'm amazed by you

Schweren Herzens brach er den Blickkontakt ab, weil sein Song zu ende war und verbeugte sich artig. Dann verließ er eiligst die Bühne und griff sich den ersten Security, der ihm über den Weg lief…Von der Bühnenseite aus, deutete er auf Alexia: „Ich will diese Frau nachher in meiner Garderobe sehen!“

„Das wird sicher nicht so schwer werden…“ „Sie irren leider!“, seufzte der Blondschopf, „Es wird nicht so einfach werden, wie Sie denken…“, er dachte daran, wie sie einfach draußen in der Masse untergetaucht war, als er sie entdeckt hatte, „Sie wird sich ganz sicher wehren! Wenn sie nicht freiwillig mit geht, wenden Sie Gewalt an, knebeln und fesseln Sie sie meinetwegen, nur lassen Sie sie um Gottes Willen nicht entwischen!“

„Wie Sie wünschen, Mr. James“, antwortete der Security, verdutzt über die heftige Reaktion des jungen Sängers. Stirnrunzelnd sah er ihm nach. Wenn Duncan so ein Aufsehen um dieser Frau machte, musste mehr dahinter stecken und er wusste, dass er an seinem Auftrag nicht scheitern durfte, wenn er nicht wollte, dass der Blondschopf ihm die Hölle heiß machte…

Dieser war nun schon etwas erleichterter, weil er Alexia gleich nach dem Konzert wieder sehen würde und er sich so auf den weiteren Verlauf der Show konzentrieren konnte…

Alexia war ziemlich benommen und nach dieser „kleinen“ Reise zurück in die Vergangenheit und vor allem davon, dass Duncan sie immer noch so sehr in seinen Bann ziehen konnte…

Für einige Augenblicke hatten die Fans und das Gekreische um sie herum überhaupt nicht mehr existiert. Da waren nur noch sie, Alexia und Duncan gewesen, der nur für sie gesungen hatte…genau wie auf dem Schulfest vor vielen Jahren…

Entschlossen schüttelte sie den Kopf. Sie musste endlich diesen Gedanken aus dem Kopf kriegen, denn so würde es nie mehr sein…Nachdem der letzte Takt verklungen war, würde sie die Halle verlassen und alles abwerfen, wie eine Jacke…

Gegen ihren Willen musste die junge Frau versonnen lächeln. Ob Duncan wohl noch immer so unordentlich war und den Jackenständer verfehlte?

Es war wie ein Zwang, den sie, so sehr sie ihn bekämpfte, einfach nicht los wurde. Es war wie ein Zwang, in seinen Armen liegen zu wollen, ihm nahe zu sein und ihn spüren zu wollen…

Nach Simons Solo standen die Vier wieder gemeinsam auf der Bühne und Duncan sah bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu ihr rüber. Konnte er das nicht einfach sein lassen?!

Lee wunderte sich währenddessen, warum sein Kumpel so oft in die selbe Richtung sah und als er seinem Blick folgte, sah er das Übel: Alexia! Das hatte gerade noch gefehlt! Er fragte sich, was diese Frau überhaupt hier zu suchen hatte. Konnte sie nicht einfach bleiben, wo der Pfeffer wuchs, anstatt hier alles kaputt zu machen?!

Alexia bemerkte nun auch Lee´s Blicke auf sich. Er blitzte sie an und schüttelte kaum merklich mit dem Kopf. Was hatte das denn nun zu bedeuten?

Alexia wurde immer mulmiger zu mute. Duncan hatte sie gesehen und Lee schien nicht gerade erfreut über ihre Anwesenheit…Sie beschloss, nach dem Konzertende die Halle schleunigst zu verlassen, was sich als gar nicht so leicht herausstellte…

Ein breiter, groß gewachsener Security schob sich ihr nämlich in den Weg: „Tut mir leid, Miss, ich darf Sie nicht gehen lassen!“ „Und warum nicht, wenn ich fragen darf?!“ „Mr. James wünscht Sie backstage zu sehen!“

„Sagen Sie Ihrem Mr. James, dass er sich seinen Wunsch sonst wo hin stecken kann!“, fauchte sie ihn zickig an. Alexia wollte doch verschwinden, also was fiel Duncan ein, sie einfach so nach hinten zu zitieren?!

„Das sagen Sie ihm besser selber, Miss“, ehe sich Alexia versah, hatte der Typ von der Security sie schon über seine Schulter geworfen und trug sie nach hinten. So sehr sie auch zappelte und mit den Fäusten gegen seinen Rücken schlug, er ließ sie nicht runter, bis sie in der Garderobe ankamen…

Alexia versuchte an ihm vorbei aus der Garderobe zu flüchten, doch der Security hielt unsanft ihre Arme auf dem Rücken zusammen…

Duncan hatte auf dem Sofa gesessen, das Schauspiel beobachtet und stand nun auf. Trotzig blickte sie ihm direkt ins Gesicht und musste aufpassen, bei seinem Anblick nicht dahin zu schmelzen…

Er trug noch immer die Lederhose und das Muskelshirt von der Show und er war total verschwitzt, doch auf sie hatte es eine anziehende Wirkung…

„Was fällt dir ein, mich hier her zu zitieren?“, giftete Alexia ihn wütend an. „Wie ich sehe, bist du meinem Wunsch gefolgt…Babe“, erwiderte er unbeeindruckt. „Ich hatte ja wohl auch keine andere Wahl!“

Duncan nickte dem Security freundlich zu: „Danke schön! Ich werde jetzt allein mit ihr fertig!“ Diskret zog sich der Angesprochene zurück…

„Was lässt dich da so sicher sein, hä?! Warum musstest du Blickkontakt halten? Warum hast du immer wieder zu mir rüber gesehen?“ „Sei gefälligst still, Alexia! ICH stelle hier die Fragen!“, fuhr der Blondschopf sie lautstark an, „Warum warst du auf dem Konzert?“ „Ich war hier, weil…“

„…du mich sehen wolltest?!“, vollendete Duncan ihren Satz, „Das hättest du verdammt noch mal einfacher haben können! Ein Anruf, Alexia, ein Anruf und ich hätte alles stehen und liegen gelassen!“ „Du solltest mich ja gar nicht sehen! Ich wollte nur sehen, wie es dir geht, ob du glücklich bist…“

„Sehe ich so aus, als ob ich glücklich wäre?!“, er blickte traurig zu Boden. „Das sagst du nur, weil alles wieder hoch kommt! Genau das hatte ich vermeiden wollen!“ „Ja, warum kommt denn alles wieder hoch? Weil es noch lange nicht vorbei ist….“, er trat einen Schritt auf sie zu, woraufhin sie erschrocken zurück wich. „Nicht! Komm nicht näher!“

Hmm, yeah, yeah
Baby, please try to forgive me
Stay here don't put out the glow
Hold me now don't bother if every minute it makes me weaker
You can save me from the man that I've become, oh yeah

Ungehindert ging er weiter auf Alexia zu, die an die Tür stieß und keine Ausweichmöglichkeit mehr hatte. Schließlich stand er ganz nah bei ihr und die junge Frau drehte weinend den Kopf zur Seite. „Du hast Angst, wir könnten einander wieder verfallen, hab ich recht?“, raunte er ihr heiser zu. Er strahlte eine solche Wärme aus und sein Atem auf ihrem Hals verursachte ihr Gänsehaut, so dass sie am liebsten wohlig geseufzt hätte…

„Du weißt, dass wir so nicht zusammen sein können…“ „Und doch sind wir uns wieder so nah…“, zärtlich verteilte er kleine Küsse auf ihrem Hals. „Bitte, hör auf uns so zu quälen“, wimmerte Alexia, worauf Duncan ihr Gesicht sanft zu sich drehte. „Bitte, bleib heute Nacht bei mir! Ich schwöre, ich behalte auch meine Finger bei mir! Nur sei bitte heute Nacht in meiner Nähe!“

Alexia nickte zögernd. Was hatte sie auch für eine andere Wahl? Duncan hätte noch nicht mal Gewalt anwenden müssen, um sie zum mit gehen zu bewegen. Ein einfacher Kuss hätte schon ausgereicht…

Lookin' back on the things I've done
I was tryin' to be someone
I played my part, kept you in the dark
Now let me show you the shape of my heart

„Duncan, es wird Zeit, dass wir ins Hotel kommen!“, schallte Johnny´s Stimme dumpf herein. „Wir müssen los!“, flüsterte der junge Mann, ergriff ihre Hand und zog sie nach draußen, wo seine Bandmates am Hinterausgang schon Autogramme schrieben….

Als die Fans Duncan sahen, kreischten sie auf und wedelten mit ihren Postern und Stiften herum. „Nichts für ungut, Mädels, aber nicht heute“, winkte der Blondschopf ab. Lee drehte sich um und blitzte Alexia zornig an. Duncan, der das gesehen hatte, legte beschützend den Arm um sie und drängte sie bestimmt in den Tourbus…

Während der Fahrt herrschte eisiges Schweigen zwischen den beiden jungen Sängern. Selbst, wenn Duncan gewollt hätte, er war viel zu beschäftigt damit, Alexia immer wieder Küsse auf die Stirn zu hauchen und sie fest zu halten. Alexia, die in seinen Armen lag, wünschte sich einfach nur, diesen Augenblick festhalten zu können, um nicht im nächsten Moment fest stellen zu müssen, dass alles schon wieder vorbei war…

Im Hotel angekommen, verschwand Lee mit einem Türknallen in seiner Suite. „Er ist wegen mir sauer, stimmts?!“ „Lee ist schon immer auf alles mögliche sauer gewesen“, winkte Duncan ab und schloss seine Suite auf, „Am besten ignorierst du ihn ganz einfach!“

„Habt ihr immer solche großen Suiten?“, staunte Alexia, als sie das Innere erkundete, „Warum teilt ihr euch nicht zu zweit eine?“ „Damit ich mir die ganze Nacht das Geschnarche anhören kann?! Nein Danke!“

Lächelnd beobachtete Alexia, wie er seine Jacke achtlos fallen ließ und jetzt nun wieder in dem schwarze Muskelshirt vor ihr stand. „Das tust du aber auch manchmal!“

„Ist ja gar nicht wahr!“, schnaubte er gespielt empört. „Von wegen, mein Lieber! Ich hab dir oft genug das Kissen gegen den Kopf gehauen“; sie lachte und Duncan hätte sie am liebsten an sich gezogen. Stattdessen kratzte er sich verlegen und unsicher am Kopf: „Ich glaub, ich geh dann mal duschen…“

Doch er bewegte sich nicht vom Fleck. „Und warum setzt du deinen Hintern dann nicht in Bewegung? Willst du mich vorher noch ans Bett ketten oder willst du lieber noch deinen Gorilla holen?!“ „Nein, ich vertraue darauf, dass du noch hier sein wirst, wenn ich wieder komme“, sagte er leise, drehte sich um und verschwand im Bad…

Seufzend ging Alexia rüber ins Schlafzimmer und starrte aus dem Fenster. Erinnerungen holten sie ein aus ihrer gemeinsamen Zeit, doch sie schwor sich stark zu bleiben…Sie durfte nicht schwach werden…Es durfte einfach nicht sein…

Währenddessen prasselte das heiße Wasser auf Duncans nackten Körper hinab. Er hatte die Augen geschlossen und betete inständig, sie möge gleich noch da sein. Verdammt, er brauchte sie doch und er würde sie kein zweites Mal gehen lassen…

Der Blondschopf trat aus der Dusche, trocknete sich ab und wickelte sich ein weißes Handtuch um die Hüften. „Okay, keine Panik! Sie wird da sein!“, murmelte er, um sich selbst zu beruhigen, atmete tief durch und ging aus dem Badezimmer hinüber ins Schlafzimmer…

Verträumt stand sie am Fenster und Duncan konnte nicht widerstehen, die Arme von hinten um sie zu schlingen. Ihr Herz schlug sofort schneller und ihr Puls beschleunigte sich, als sie sich seufzend an seine Brust schmiegte. Es war gerade das, was sie nicht tun durfte, wogegen sie sich wehren wollte…

Sie drehte sich in seiner Umarmung zu ihm um: „Wir wollten doch nicht…“ „Ich sterbe, wenn du mich heute Nacht nicht willst!“, hauchte Duncan und bevor sie etwas darauf erwidern konnte, hatte er seine weichen Lippen auch schon auf die Ihrigen gelegt…

Sadness is beautiful loneliness that's tragical
So heal me I can't win this war, oh no
Touch me now don't bother if every second it makes me weaker
You can save me from the man I've become

Alexia leistete keinen Widerstand, als er sie bestimmt auf das Bett drängte. Seine Hände waren überall und nirgends und ehe sich Alexia versah, lag sie nur noch in Unterwäsche unter ihm…

Sein Mund wanderte gierig über ihren Körper und je mehr Haut er freilegte, umso mehr erregter wurde er, desto mehr begehrte er sie…

Alexia errötete leicht, als Duncan sie vollständig entkleidet hatte und sie nun musterte. „Du bist so wunderschön!“, lächelte der Blondschopf und strich mit einem Daumen über ihre aufgerichteten Brustwarzen. Die junge Frau griff nach seiner Hand und führte sie über ihren Bauch immer weiter nach unten…

Duncan wusste, was sie von ihm wollte und schon eine Sekunde später stöhnte Alexia laut auf. Verzückt beobachtete und spürte Duncan ihre Lust und am liebsten hätte er sie sofort genommen, doch er wollte es noch auskosten, sie so zu erkunden…

Als Alexia anfing zu zittern, zog er seinen Finger aus ihr zurück und sie nestelte hektisch an seinem Handtuch herum. Triumphierend schmiss sie es auf den Boden und zog ihn zwischen ihre Schenkel. Duncan schloss die Augen und glitt in sie…

Alexia schlang willig die Beine um seine Hüften und passte sich seinen immer heftiger werdenden Vorgaben an. Die junge Frau belohnte ihn mit leisem Stöhnen und Seufzern und sie wünschte sich, er möge nie wieder aufhören, sie zu lieben. Alexia verdrängte den Gedanken daran, dass sich ihre Wege schon bald wieder trennen würden, dass es anders hätte laufen müssen, und gab sich ihm ganz hin…

Duncan glaubte, Alexia noch nie so intensiv gespürt zu haben und als er kam, senkte er gierig seinen Mund auf den ihrigen. Erschöpft und außer Atem verbarg er das Gesicht an ihrem Hals und atmete ihren Duft tief ein…

Als Alexia begann, ihm durch die Haare zu streichen, schnurrte er zufrieden vor sich hin. Schöner hätte es gar nicht sein können und was auch immer geschah, er würde Alexia unter gar keinen Umständen mehr gehen lassen…

„Sie hatte recht…“ „Wer?“, Duncan hob den Kopf und sah sie fragend an. „Eine deiner weiblichen Bewundrerinnen…Ich bin nämlich heute über dich und deine äußerst geschickten Finger aufgeklärt worden…“ „Oh Babe bitte…“, seufzend rollte er sich von ihr herunter. „Nein, schon gut! Ich weiß, worauf ich mich eingelassen habe…“, Alexia rappelte sich auf, wickelte sich das blütenweiße Laken um den Körper und blickte auf die erleuchtete Stadt hinunter…

„Ach ja?! Dann verrat es mir doch bitte, weil ich da nämlich gerade nicht mit komme!“, der Blondschopf war ebenfalls aufgestanden und zog sich nun eine Boxershorts über. „Duncan, wir wissen beide, dass es so nicht geht! Ich habe dieser Entscheidung nicht getroffen, um uns jetzt wieder in dieselbe Situation zu bringen!“

Lookin' back on the things I've done
I was tryin' to be someone
I played my part, kept you in the dark
Now let me show you the shape of my heart

„Du hast nie gefragt, wie es mir dabei ging!“, erwiderte Duncan leise. „Du wärst ohne diese Erfahrung nie glücklich geworden!“ „Bin ich denn damit glücklich geworden? Ich wollte immer nur, dass du stolz auf mich bist! Es war nicht alles schlecht in den vergangenen vier Jahren….Wir haben mit unserer Musik viel erreicht, aber ich hatte niemanden mit dem ich das teilen konnte! Niemanden, bei dem ich mich ausheulen und anlehnen konnte…Ich hatte niemanden, der mich so verstanden hat, wie du…“

„Du warst so unendlich weit weg, Duncan! Ich war mir nicht sicher, ob der Mann, den ich liebe, noch immer existiert…“ „Und jetzt?“, erwartungsvoll lächelte der junge Sänge sie an. „Jetzt steht er vor mir und ich wage nicht, ihn jemals wieder los zu lassen!“

I'm here with my confession
Got nothing to hide no more
I don't know where to start
But to show you the shape of my heart

Erleichtert zog er sie in seine Arme: „Das musst du auch nicht!“ „Aber wie? Wir können die Zeit nicht zurück drehen! Außerdem…deine Karriere…Ihr seid erfolgreicher, als je zuvor!“

„Schhht, wir können nichts rückgängig machen, aber wir haben unsere Zukunft vor Augen! Ich hab mich so sehr an die Musik geklammert, dass ich meinen anderen Traum fast vergessen hatte...Eine eigenen kleine Familie mit dir!“

I'm lookin' back on things I've done
I never wanna play the same old part
I'll keep you in the dark
Now let me show you the shape of my heart

Alexia rannen Freudentränen über die Wange, worauf Duncan lächelnd ihre Nase mit seiner anstupste und sie zärtlich küsste. „Passiert das gerade wirklich?“, schluchzte sie und versuchte dabei zu lächeln. „Ja, Babe, das tut es und ich bin so unendlich froh, dich endlich wieder bei mir zu haben!“

Lookin' back on the things I've done
I was tryin' to be someone
I played my part, kept you in the dark
Now let me show you the shape of my heart

„Aber…“, Alexia wischte sich die Tränen von den Wangen, „Was ist mit deiner Karriere? Die Jungs zählen auf dich und Lee…“ „Die Jungs stehen hinter mir und auch Lee wird sich damit abfinden! Ich habe meinen Traum gelebt und das konnte ich nur dank dir! Es war eine Erfahrung, die ich vielleicht machen musste, um zu merken, wie wichtig du mir wirklich bist und das ich für dich bereit bin, meinen Traum aufzugeben! Ich wollte immer jemand sein, etwas erreichen, auf das ich stolz sein kann…und das bin ich auch…auf meine Musik! Das ganze Drumherum…die Frauen, die Schlagzeilen…das alles hab ich überhaupt nicht bedacht und es war nicht so, wie ich es mir vorgestellt hab…Trotzdem bin ich dabei geblieben und hab dich dabei völlig verdrängt! Ich hätte damals mehr Verständnis haben müssen, als du deine Bedenken deswegen geäußert hast, stattdessen dachte ich, das regelt sich schon irgendwie…Das Ende davon war, dass du dich von mir getrennt hast…“

Lookin' back on the things I've done
I was tryin' to be someone
I played my part, kept you in the dark
Now let me show you the shape of my heart

„Nein, das war nicht das Ende“, lächelte Alexia und schmiegte sich an ihn. Gerade hatte er ihr seit langer Zeit sein Herz ausgeschüttet und sie musste zugeben, dass sie es vermisst hatte…einem Mann, dem sie ganz und gar vertrauen konnte, der ihr sein Seelenleben preis hab…
„Es war nur der Anfang eines neuen Kapitels…“

Show you the shape of my heart






~ENDE~






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